Yoga ist eine philosophische Lehre, bei der Körper und Geist in Einklang gebracht werden. Die körperlichen Übungen, auch Asanas genannt, trainieren Kraft, Flexibilität und das Gleichgewicht. Hinzu kommen Übungen für den Geist, die auf Meditation, Tiefenentspannung und Atemübungen beruhen.
Die ideale Unterlage für Asanas ist eine Yogamatte. Diese mindert das Verletzungsrisiko und bietet in entspannteren Übungen Liegekomfort. Um das Training ideal zu unterstützen, muss eine Yogamatte rutschfest, dünn, und schadstofffrei sein. Worauf es außerdem beim Kauf einer Yogamatte außerdem ankommt, haben wir in folgender Checkliste zusammengefasst.
Checkliste Yogamatten
- Material: Das Material der Yogamatte sollte schadstofffrei, beständig und pflegeleicht sein.
- Rutschfestigkeit: Für den richtigen Grip brauchen Yogamatten eine gewisse Rutschfestigkeit.
- Dicke: Je nach Yoga-Stil sind unterschiedliche Yogamatten-Dicken besser geeignet. Entspannte sowie dynamische Yoga-Übungen verlangen nach einer dickeren Matte, während für Balance-Übungen eine dünne Yogamatte besser ist.
- Transport: Um die Yogamatte transportieren zu können, sollte sie leicht sein und Transport-Möglichkeiten (wie einen Tragegurt) bieten. Für Reisen kannst du eventuell auch eine faltbare Yogamatte in Betracht ziehen.
Tipp: Du bist noch nicht sicher, welcher Yoga-Stil am besten zu dir passt? Im Artikel Yoga mit Gymondo findest du alles von den Yoga Basics über Yin Yoga und Schwangerschaftsyoga bis zu Power Yoga. Außerdem findest du auf fitness-tiger.de neben den Kaufempfehlungen für die Yogamatte auch Bestseller von High-Waist Yogahosen.
Empfehlenswerte Yogamatten
Die fitness-tiger.de Redaktion hat die folgenden Yogamatten von Amazon zur Empfehlung ausgewählt. Diese Modelle haben besonders hohe Kundenbewertungen und erfüllen die Kriterien des folgenden Yogamatten Kaufratgebers.
Bestseller: Yogamatten
In der folgenden Tabelle siehst du die meistgekauften Yogamatten von Amazon. Die Liste ist nach Kaufhäufigkeit geordnet und wird stetig mit neuen Bestsellern aktualisiert.
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Aktuelle Yogamatten Angebote
Du bist auf der Suche nach einer günstigen Yogamatte? In der folgenden Tabelle findest du aktuelle Yogamatten Angebote von Amazon. Die Liste ist nach Rabatthöhe sortiert und ist immer auf dem aktuellsten Stand.
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Yogamatten im Test – Übersicht aktueller Testergebnisse
Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 18 Yogamatten einer Schadstoffprüfung unterzogen. Unter den Testmodellen waren Yogamatten von Nike, Adidas, und vielen weiteren Marken. 8 von 18 Trainingsmatten schnitten mit dem Testergebnis „sehr gut“ ab. Aus dem Ergebnis ging hervor, dass vor allem Yogamatten aus TPE-Kunststoff empfehlenswert sind. Kunststoffmatten aus PVC wiesen in einigen Fällen Weichmacher auf.
| Testinstitut | Testergebnis |
| Öko-Test | 8 von 18 getesten Modellen "sehr gut" |
Yogamatten Ratgeber – Wissenswertes vor dem Kauf
Worauf muss ich beim Kauf einer Yogamatte achten? Diese Frage möchten wir dir im folgenden Yogamatten Kaufratgeber beantworten. Hier erklären wir dir die wichtigsten Kaufkriterien einer Yogamatte, damit du das beste Modell für deine Yogapraxis findest.
Materialien von Yogamatten
Beim Kauf einer Yogamatte ist es wichtig, sich Gedanken über das Material zu machen. Die gängigsten Materialien von Yogamatten sind Kunststoff, Naturkautschuk, oder Kork. In der folgenden Tabelle sind die Haupt-Eigenschaften dieser Materialien übersichtlich zusammengefasst:
| Material | Reinigung | Rutschfestigkeit | Gewicht | Preis |
| Naturkautschuk | relativ aufwendig | sehr gut | relativ schwer | ca. ab 45€ |
| Kunststoff | gründliche Reinigung nötig, da Matte Schweiß aufsaugt | gut | leicht | ca. ab 15€ |
| Kork | pflegeleicht | mittel | leicht | ca. ab 30€ |
Kork und Naturkautschuk sind besonders nachhaltige Materialien. Allergiker sollten jedoch von Naturkautschuk-Matten absehen, da diese von Natur aus Latex enthalten. Yogamatten aus Kunststoff können, wie der Öko-Test bewies, in einigen Fällen Weichmacher aufweisen. Wenn in der Produktbeschreibung einer Kunststoffmatte jedoch das Siegel „Öko-Tex 100“ zu finden ist, ist diese schadstofffrei.
Rutschfestigkeit
Die Rutschfestigkeit ist eines der wichtigsten Kriterien für eine Yogamatte. In Asanas wie dem herabschauenden Hund braucht man schließlich den richtigen Grip, um die Übung ordentlich ausführen zu können. Naturkautschuk gilt als besonders rutschfestes Material. Barfuß zu trainieren kann ebenfalls zur Rutschfestigkeit beitragen.
Welche Dicke für Yogamatten?
Verschiedene Yoga-Stile verlangen nach unterschiedlichen Matten-Dicken. Generell sind Yogamatten meist ziemlich dünn, mit ungefähr 6 mm Dicke. Das ist besonders für Balance-Übungen hilfreich. Dünne Matten bieten dafür einen besseren Halt, da man nicht droht einzusinken. Die 6 mm sind trotzdem noch dick genug, um die Gelenke zu polstern und in Rückenlage einen gewissen Liegekomfort zu bieten.
Wenn du jedoch einen dynamischeren Yoga-Stil mit Sprüngen zwischen den Übungen ausübst, ist eine dickere Matte besser zur Schonung der Gelenke. Auch für den Handstand oder entspannte Übungen im Yin-Yoga ist eine dickere Yogamatte angenehmer.
Wie groß muss eine Yogamatte sein?
Die üblichen Maße von Yogamatten sind 183 cm Länge und 61 cm Breite. Diese Matten sind für bis zu 180 cm große Menschen bestens geeignet. Wer größer ist, sollte lieber zu einer XXL Yogamatte greifen. Hier gibt es auch Maße wie 200 cm Länge oder 80 cm Breite.
XXL Yogamatten
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Transportable Yogamatten
Sei es im Park, auf Reisen, oder am Strand – Yoga ist im Freien besonders schön. Für das Outdoor-Training muss die Yogamatte transportiert werden können. Auch um die Yogamatte eventuell ins Yogastudio mitzunehmen, muss sie transportabel sein. Zwar gibt es in den meisten Yoga-Studios Matten, es ist jedoch oft hygienischer, die eigene Matte mitzubringen.
Die meisten Yogamatten lassen sich aufrollen und so kompakt mitnehmen. Viele Modelle kommen außerdem mit praktischem Tragegurt oder Tragetasche. Für Reisen kann eine faltbare Yogamatte in Betracht gezogen werden. Faltbare Yogamatten sind besonders leicht und platzsparend im Koffer.
Faltbare Yogamatten
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Wie viel kostet eine gute Yogamatte?
Der Preis einer Yogamatte hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Material oder der Marke. Kunststoffmatten sind günstiger als Matten aus Naturmaterial. Grundsätzlich reicht die Preisspanne für Yogamatten circa von 15 € bis 130 €. Falls du zu einem günstigeren Modell greifst, achte darauf, dass obige Kriterien, wie die Schadstofffreiheit, erfüllt sind.
FAQ – Häufige Fragen zu Yogamatten
Es gibt verschiedene Anlaufstellen für den Kauf einer Yogamatte. Im obigen Artikel haben wir zu verschiedenen Modellen im Online-Shop von Amazon verlinkt. Du kannst jedoch auch in Drogerien oder Discountern wie Rossmann oder Aldi fündig werden. Auch der sportliche Fachhandel, beispielsweise Decathlon, hat Yogamatten im Programm.
Yogamatten sind ziemlich dünn, um bei Balance-Übungen Halt zu bieten. Gymnastikmatten sind hingegen ziemlich dick, damit sie bei Rollen, Radschlägen oder anderen Turn-Übungen ausreichend polstern. Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Arten von Trainingsmatten findest du in unserem Trainingsmatten Kaufratgeber.
Die Reinigung einer Yogamatte ist abhängig vom Material. Meist ist das Abwischen mit einem feuchten Tuch ausreichend. Für eine gründlichere Reinigung kannst du außerdem einen Yogamatten Reiniger kaufen. Beachte die Hinweise des Herstellers, wenn du deine Yogamatte reinigen möchtest.
Yogamatten sind dünner als andere Fitnessmatten. Das liegt daran, dass dickere Matten meist weniger guten Halt bieten. Bei Balance-Übungen im Yoga, wie beispielsweise dem Krieger 3, würde man in einer dicken Matte zu sehr einsinken. Die üblichen 6mm von Yogamatten sind dafür besser geeignet.
Es gibt schweißresistente Yogamatten, die auch bei schwitzigen Händen noch einen guten Grip bieten. Matten aus Naturkautschuk sind zum Beispiel besonders rutschfest.
Anleitungen für das Yoga-Heimtraining gibt es beispielsweise bei Yogaeasy oder Gymondo. Die verschiedenen Yogaprogramme von Gymondo findest du im verlinkten Artikel. Außerdem sind Yogamatten nicht nur für Yoga geeignet, sondern können auch generell als Fitnessmatte für andere Trainingsarten genutzt werden.
Für die Outdoor-Yogapraxis benötigst du eine Yogamatte, die keine Feuchtigkeit aufnimmt. Das trifft beispielsweise auf Kork- oder Kunststoffmatten zu. Kautschuk oder Schurwolle sind sehr anfällig für Feuchtigkeit und deshalb für das Training auf einer Wiese beispielsweise eher schlecht geeignet.
Als angehender Yogi kannst du für den Anfang zu einer Yogamatte mit Hilfslinien greifen. Diese unterstützt dich beim Erlernen der einzelnen Haltungen.
Grundsätzlich ist eine Yogamatte schon alles, was du für Yoga brauchst. Bequem ist dazu eine Yogaleggings mit hohem Bund. Weitere Hilfsmittel sind ein Yogablock, Yogakissen, und Yogagurt.
Fazit: Welche Yogamatte ist die Beste?
Grundsätzlich sollte die Frage eher lauten: Welche Yogamatte passt zu mir? Denn verschiedene Arten von Yogamatten eignen sich für verschiedene Bedürfnisse besser. Für Yoga-Einsteiger ist beispielsweise die Secoroco Yogamatte Kork eine gute Wahl. Die leichte und faltbare Manduka PRO Travel Yoga und Pilates Reisematte ist besonders gut geeignet, wenn du die Matte oft transportieren möchtest. Und die Schildkröt Fitness Yogamatte BICOLOR überzeugt vor allem durch Rutschfestigkeit und eignet sich deshalb gut für Menschen mit schwitzigen Händen.

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